- 40 Menschen kamen ums Leben
- 119 Verletzte
- Pyro-Fontänen auf Sekt/Champagner-Flaschen setzten die Decke in Brand
- Jaques und Jessica Moretti sind die Betreiber (Frankreich, Korsika), besitzen noch 2 weitere gastronomische Einrichtungen
- Erwähnenswert: Jaques wurde in Frankreich wegen Zuhälterei, Betrug und Entführung verurteilt und saß deswegen im Gefängnis
- 2015 haben sie die Bar erworben und in Eigenregie (kostengünstig, aber unfachmännisch) renoviert & umgebaut… relevant: Treppe verschmälert, Wände und Decke mit günstigen, hochbrennbaren, unzulässigen Akustiknoppenschaum ausgekleidet (sichtbar und unsichtbar)
- Für die Größe und Personenanzahl sind eigentlich 3 Notausgänge vorgeschrieben, es gab lediglich einen… Der war nicht ausreichend gekennzeichnet, mit einem Sofa blockiert, verschlossen und sowieso unzulässig, da die Tür nicht nach außen öffnend ist. (Todesfalle, wenn die Masse nach außen drängt!)
- Lediglich 2 Feuerlöscher unter der Theke „versteckt“, nicht sichtbar gewesen
- Personal war zu der Zeit nicht vor Ort, dementsprechend löschte auch niemand und hat die Gäste nicht zum Verlassen aufgefordert! (Uhrzeit: 00:15 Uhr)
- In gastronomisch (gewerblich) genutzten Kellerräumen ist eigentlich grundsätzlich kein Feuerwerk erlaubt! Im Erdgeschoss wäre es zulässig gewesen…
- Die benutzten Fontänen waren wohl auch nicht für den Innenbereich erlaubt gewesen (wird aber noch amtlich abschließend geklärt) Info: Aus finanziellen Gründen wird da oft ein dubioser Plunder aus unklarer Quelle eingekauft, wo die entsprechenden Kennzeichnungen fehlen
- Es wurden mehrfach Verstöße gegen die Alterskontrolle festgestellt… Häufig wurden sogar 13-14Jährige ohne Begleitung eingelassen, auch nach 22 Uhr. Eine konsequente Ahndung oder Kontrolle behördlicherseits blieb aus.
- Sicherheitsskandal: Im Bezug auf Brandschutz und deren (eigentlich penible!) Kontrolle, wird in Kommentaren von Einwohnern, örtlichen Angestellten und ehemaligen Gästen auf Vetternwirtschaft, Schmiergeld und ein dramatisches Vollversagen, mit einer gehörigen Portion fachlicher Inkompetenz hingewiesen!
- Ebenso lassen Eltern ihre minderjährigen Kinder im Rahmen eines gemeinsamen Skiurlaubs alleine in derartige Lokalitäten
- Die bereits erwähnte Unerfahrenheit, Arglosigkeit, Alkoholkonsum und pot. Rauschmittel aller Art etc., führte ebenso zu diesem dramatischen Ausmaß! (Es wurde minutenlang gefilmt, weitergetanzt, gesungen und getrunken) Ebenso wurden wohl Fenster geöffnet, respektive eingeschlagen, das hat das Feuer zusätzlich durch die Sauerstoffzufuhr und den Gegenzug erheblich angefacht!
- Bis zum jetzigen Zeitpunkt unklar: Was es mit den mehrfach bezeugten Explosionen auf sich hat und ob das einen Einfluß auf das Brandgeschehen hatte. (Kann bspw. von einer Gasflasche bis zu detonierter Pyrotechnik alles gewesen sein)
Fazit: Ihr seht, wieviele Facetten und Einflussfaktoren da zusammengekommen sind… Da kann man, meiner Meinung nach, schon fast nicht mehr von einem zufälligen „Unglück“ sprechen…
PS: So und jetzt steinigt mich, wenn ich (in meiner ganzen Pietätlosigkeit), unrecht habe!





Waldgängerin
5. Januar 2026 — 07:46
Daß Eltern ihre Kinder zu solchen Orten gehen lassen, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.
Gut recherchiert.
Leider ist das Ganze in dem Maduro-Schauspiel etwas „untergegangen“.
Ich finde es halt so symptomatisch für die derzeitige Welt: Hauptsache Kohle verdienen, egal wieviele Leute darunter leiden oder gar sterben. Das ist das Motto unserer Zeit. Und der „Betreiber“, dieser kriminelle Vogel, läuft immer noch frei rum. So geschieht es mit allen Verbrechern der heutigen Zeit.